Lourdes-Grotte und Kapellen
Auf Initiative des damaligen Pfarrers Franz Häusle (+1899) wurde im Kirchhügelfelsen unterhalb der Kirche im Jahre 1896 die Lourdesgrotte zu Ehren der Muttergottes Maria gebaut. Finanziert hat Pfr. Häusle die Grotte wahrscheinlich mit Hilfe einer grosszügigen Spende aus einem Nachlass. Die Grotte ist eine getreue Nachbildung der weltweit bekannten Grotte im französischen Wallfahrtsort Lourdes. Sie wurde am 7. August 1898 vom damaligen Feldkircher Weihbischof Dr. Johannes Nepomuk Zobl eingeweiht. Die Lourdesgrotte Bendern wurde bald zu einem viel besuchten Ort der Marienverehrung. Sie bildet neben der renovierten Muttergottes-Kirche ein Juwel unserer Pfarrei.
Weitere Information siehe Festschrift "Marien-Lourdes-Grotte Bendern", welche 1998 anlässlich des 100-jähriges Bestehen herausgegeben wurde. Erhältlich auf dem Pfarramt oder in der Gemeindeverwaltung.
Kirchliche Anlässe bei der Lourdesgrotte
Am 1. Mai, 20.00 Uhr Lichterprozession zur Lourdesgrotte
Eine besondere, landesweite Wertschätzung der Lourdesgrotte in Bendern zeigt die alljährliche grosse Beteiligung an der Lichterprozession am 1. Mai um den Benderer Kirchhügel zur Weihestätte der Muttergottes. An dieser feierlichen und würdigen Prozession beteiligen sich sämtliche Gampriner Dorfvereine und viele Marienverehrer aus dem ganzen Land.
Monatsprozessionen zur Lourdesgrotte
Am jeweils ersten Sonntag in den Monaten Juni, Juli und Oktober sowie am 15. August (Patrozinium der Pfarrkirche) und am 8. September. Darum der Name "Monatsprozession". So ziehen Priester und Volk am ersten Sonntag der genannten Monate vor dem Pfarrgottesdienst zur Grotte und halten dort eine kurze Andacht zu Ehren der lieben Frau von Bendern
Maiandachten in der Lourdesgrotte
Der Monat Mai ist der Gottesmutter Maria geweiht. Deshalb werden Sonntags und Freitags, jeweils um 19.30 Uhr in der Lourdesgrotte Maiandachten gehalten. (nur bei gutem Wetter, ansonsten in der Pfarrkirche).
Kapellen
Wegkapellchen St. Maria in Gamprin Oberbühl

- Wegkapellchen St. Maria
In der 1865 erbauten Kapelle befinden sich einige ältere Bilder, die aus der Pfarrkirche stammen dürften. Bemerkenswert ist ein spätgotisches Kruzifix (1515-1520, Original im Museum), dessen weit hinausflatterndes Lendentuch Merkmale des sogenannten Parallelfaltenstils des Spätbarock zeigt. Kappeli-Kilbi: Jedes Jahr an einem Sonntag im September findet zur Zeit des Festes der Kreuzerhöhung am 14. September ein feierlicher Feldgottesdienst unter Mitwirkung der Jungmusikanten statt.
Offenes Feldkapellchen in der Au
Unterhalb des Gampriner Seeleins. Bauzeit um 1870. Durch den Rheinbruch 1927 stark beschädigt, wurde das Kapellchen bald wieder instand gestellt und 1987 vollständig renoviert. Das Kruzifix stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Kleine Flurprozession zum Kappeli: Bis anfangs der sechziger Jahre bildete die Kapelle eine Station bei der grossen Flurprozession an Christi Himmelfahrt. Seitdem dieser Prozessionsweg verkürzt worden ist und damit die Feldkapelle nicht in Vergessenheit gerät, findet alljährlich am ersten Sonntag Abend im Juni eine kleine Flurprozession vom Gampriner Seelein zur Kapelle statt.
Pestkappile
Laut mündlicher Überlieferung wurde das Kapellchen im Oberbühl zur Zeit der Pest als Sühne errichtet.

- Lourdes-Grotte

- Fronleichnam Prozession























