bfu-Sicherheitstipp

Angepasste Geschwindigkeit – auch beim Skifahren und Snowboarden

Rund 2,5 Millionen in der Schweiz wohnhafte Personen fahren Ski, 350 000 Snowboard. Jährlich verunfallen rund      65 000 von ihnen.

Kopfverletzungen machen 16 % aller Verletzungen aus. Beim Skifahren sind vor allem das Kniegelenk    mit 34 % sowie Schulter und Oberarme mit 16 % betroffen. Beim Snowboarden trifft es vor allem die Unterarme und Hände mit 31 %.

Sowohl Ski- als auch Snowboardfahrende verschulden zu 90 % ihre Unfälle selbst. Meist werden Geschwindigkeit und Fahrweise nicht dem Können und den Verhältnissen angepasst.

Tipps für sicheren Schneesport

  • Passen Sie die Geschwindigkeit und Fahrweise Ihrem Können wie auch den herrschenden Wetter- und Pistenverhältnissen an.
  • Kontrollieren und pflegen Sie Ihre Ausrüstung regelmässig und lassen Sie jährlich Ihre Skibindung einstellen. Snowboarder ziehen die Bindungsschrauben nach.
  • Tragen Sie einen gut sitzenden Schneesporthelm mit der Normbezeichnung EN 1077.
  • Snowboardeinsteiger tragen zusätzlich einen Handgelenkschutz.
  • Besuchen Sie einen Kurs in einer Skischule: Verbessern Sie Ihre Technik unter Anleitung von Profis.
  • Machen Sie Pausen. Trinken und essen Sie genug.
  • Befolgen Sie die FIS-Verhaltensregeln.

 

Mehr Tipps zum Schneesport finden Sie im Ratgeber Unfallverhütung, Sport & Bewegung auf www.bfu.ch.

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