Worte des Pfarrers

Liebe Pfarreiangehörige,

Irgendwie ziehen diese Tage Alle in Seinem Bann. Es fängt mit dem Advent an.

Die erste Kerze bringt Zuversicht. Es ist eine Zeit des Aufbruchs. Sich IHM zuzuwenden.

Die zweite Kerze bringt Ruhe in unser Herz. In Geduld ausharren, um von IHM beschenkt zu werden.

Die dritte Kerze bringt Vor-Freude (Gaudete-Sonntag), um von SEINER Freude erfüllt zu werden.

Die vierte Kerze bringt uns Glaube. Still werden vor IHM, um das Geheimnis der Menschwerdung zu erahnen.

Advent heisst für uns Ankunft. Ja wen erwarten wir? Diese ER-wartung wird menschlich.

ER wird selbst zum Menschen.

ER lebt das Göttliche in menschlicher Art.

Im Menschsein Jesu ist uns Gott nahe gekommen. Das meint Weihnachten.

Mag dieser Glaube armselig sein wie eine Futterkrippe: Das Wort Gottes wird hineingelegt. Wenn wir zu Weihnachten die Figur des Jesuskindes hineinlegen, beginnt gleichsam das Herz der Krippe zu schlagen“, schrieb Papst Franziskus am Anfang der Adventszeit im Apostolischen Schreiben „Admirabile signum“. Franziskus von Assisi soll gesagt haben: „Ich möchte nämlich das Gedächtnis jenes begehen, das in Betlehem geboren wurde, und ich möchte die bittere Not, die es schon als kleines Kind zu leiden hatte, wie es in eine Krippe gelegt, an der Ochs und Esel standen, und wie es auf Heu gebettet wurde, so greifbar als möglich mit leiblichen Augen schauen.“

So zeigt sich Gott nahe bei den Menschen.

So wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents-und Weihnachtszeit wie auch ein Gutes Neues Jahr, so dass wir im Jahre 2023 auch diese nähe Gottes immer wieder neu erfahren dürfen und die Herzen und Türen für unsere SternsingerINNEN offen sind, die am 4. und 5. Januar in der Gemeinde unterwegs sind.                                                                                                       Pfr. A. Burali