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Verkehrsüberlastung am Rheinübergang Bendern-Haag: Gemeinderat Gamprin fordert kurzfristige Massnahmen

23. Januar 2026
Sonstiges

Gemäss den Verkehrserhebungen des Landes Liechtenstein ist Bendern–Haag mit wochentags 20'448 Fahrzeugen der meistbefahrene Rheinübergang Liechtensteins. Entsprechend stellt der Übergang seit vielen Jahren eines der massgeblichen Verkehrsnadelöhre unserer Region und insbesondere im Liechtensteiner Unterland dar. Die Auswirkungen, die sich aus der Insuffizienz des Knotens ergeben, zeigen sich nicht nur in der regelmässigen Staubildung insbesondere zu den Abendspitzen, sondern auch durchzunehmenden Ausweichverkehr in Wohnquartiere sowie Umgehungsverkehr.

Das wesentliche leistungsbestimmende Element des Knotens stellt die Ampelanlage direkt nach dem Rheinübergang im Bereich des Autobahnanschlusses Haag dar. Wie beispielsweise vom Kirchhügel in Bendern allabendlich beobachtet werden kann, staut es sich – beginnend von der erwähnten Ampelanlage – zurück und bringt den Kreisverkehrsplatz bei der Augenklinik Reis faktisch zum Erliegen. Die Folge sind in Bendern und vor allem weiter entlang der Hauptstrasse Eschner Strasse sowie der Hauptstrasse Essanestrasse bis weit nach Eschen jeden Werktagabend offensichtlich – mit nahezu täglichen Rückstaus von rund 1.5 bis 2.0 km Länge. Diese für die betroffenen Gemeinden zusehends unhaltbare Situation Bedarf erhöhter Aufmerksamkeit seitens der Landespolitik und -behörden.

Übergeordnet erarbeitet aktuell die Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein eine «Langfriststrategie» betreffend aller Rheinübergänge Werdenberg-Liechtenstein und somit auch betreffend den Rheinübergang Bendern–Haag. Parallel dazu befassen sich das Land Liechtenstein und die Gemeinde Gamprin im Rahmen der Entwicklung Unterbendern mit dem zukünftigen Mobilitätskorridor auf Liechtensteiner Seite. Jedoch werden beide erwähnten Projekte infolge der projektinhärenten Langfristigkeit keine kurzfristigen Verbesserungen bewirken können.

Unabhängig davon fehlt es gegenwärtig an kurzfristigen Ansätzen, um die angespannte Verkehrssituation zu verbessern. Dabei ist ein pragmatisches Vorgehen angezeigt. Auch nur kleine Anpassungen könnten dabei eine merkliche Verbesserung für den Verkehrsabfluss bringen. Das leistungsbestimmende Element bildet dabei eindeutig der Knotenpunkt beim Autobahnanschluss Haag mit seiner Lichtsignalanlage – im Übrigen der einzige Rheinübergang in Liechtenstein mit Ampelanlage. Die Gemeinden Gamprin und Eschen sind daher überzeugt, dass ohne zeitnahes und entschlossenes Handeln kurzfristig keine Verbesserung der Verkehrssituation erzielt werden kann.

Die aktuelle Verkehrssituation der letzten Monate zeigt eine deutliche Verschärfung der bestehenden Überlastungsproblematik. Während sich Stauerscheinungen bislang überwiegend auf die abendlichen Spitzenzeiten beschränkten, sind mittlerweile auch während der Tagesstunden regelmässig erhebliche Verkehrsüberlastungen und Staubildungen von über 1 km Länge in Richtung Eschen zu beobachten. Es liegt derzeit die Vermutung nahe, dass Anpassungen bei der Ampelanlage diese Situation verschärft haben könnten.

Der betroffene Strassenabschnitt stellt überdies eine wesentliche Transitroute zwischen der Schweiz und Österreich dar und übernimmt somit eine überregionale und grenzüberschreitende Verkehrsfunktion. Das hohe Aufkommen an Durchgangs- und Transitverkehr, insbesondere auch im Schwerverkehr, trifft hierbei auf ein verkehrstechnisches Nadelöhr mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Die vorliegenden Verkehrsmessungen belegen schliesslich eindeutig, dass die tägliche Verkehrsbelastung (DTV) nicht nur in den morgendlichen und abendlichen Spitzenzeiten, sondern auch in den dazwischenliegenden Tageszeiträumen ein durchgehend hohes Niveau aufweist.

Infolge dessen kommt es wie eingangs erwähnt vermehrt zu Rückstaus sowie zu Ausweichverkehr auf angrenzende Quartiersstrassen, was dort zu zusätzlichen verkehrlichen und immissionsbedingten Belastungen führt. Aus verkehrstechnischer Sicht sind daher kurzfristig umzusetzende Sofortmassnahmen zwingend erforderlich, um den Verkehrsfluss zu stabilisieren, die Leistungsfähigkeit beim Knotenpunkt Bendern Haag auf Schweizer Seite zu verbessern und einen geordneten Verkehrsablauf sicherzustellen.

In diesem Zusammenhang regen die beiden Gemeinden an, folgende Massnahmen zu prüfen und gegebenenfalls schnellstmöglich umzusetzen:

Ampelanlage Haag

-        Ampelschaltzeiten überprüfen und allenfalls neu programmieren

-        Ausbau des Knotens prüfen

-        Umbau des Knotens zu einem Kreisel prüfen, analog Buchs

Prüfung genereller Optimierungen beim Knoten Bendern-Haag auf Schweizer Seite

-        Mögliche Optimierungen der angrenzenden Infrastruktur im Bereich Haag

Langsamverkehrs-Brücke (Leitprojekt 3.08, Mobilitätsprojekt 2030)

-        Dadurch möglicher Rückbau der Radstreifen für dritte MIV-Spur (analog Vaduz)

-        Allenfalls statische Prüfung der einzelnen Brückenteile

Darüber hinaus scheint es prüfenswert, dass das Land Liechtenstein die mit kurzfristigen Massnahmen verbundenen Kosten – auch auf Schweizer Seite – übernimmt, um eine tatsächlich schnelle Umsetzung zu ermöglichen. Sollte es hierfür gesetzliche Anpassungen auf Liechtensteiner Seite brauchen, so regen die Gemeinden an, auch entsprechende Gesetzesänderungen zu prüfen.

Es stellt für die beiden Gemeinden keine Option dar, das verkehrsplanerische Handeln rund um Rheinübergang Bendern-Haag weiterhin ausschliesslich auf einen langfristigen Ersatz des Übergangs respektive Neubaus des Rheinübergangs zu beschränken. Stattdessen sehen die beiden Gemeinden die Notwendigkeit einer zweiten Handlungsebene: Weiterhin eine langfristige Handlungsebene mit dem vollständigen Ersatz der Infrastruktur, ergänzend hierzu aber auch eine neue kurz- und mittelfristig orientierte Handlungsebene.

Der Gemeinderat Gamprin fordert daher die Regierung mittels Schreiben auf, ergänzend zur langfristigen Planungsebene unverzüglich obgenannte kurzfristigen Massnahmen zu prüfen und diese zeitnah mit den zuständigen Stellen in der Schweiz zu besprechen.

Der Gemeinderat Eschen hat denselben Antrag an seiner Sitzung vom 21. Januar 2026 behandelt.

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